UNSERE KAFFEEFARM

Finca Santa Rita

Seit 2017 sind wir als Kaffeemacher Co-Eigentümer der Kaffeefarm Santa Rita im Norden Nicaraguas. Gemeinsam mit Claudia Lovo und Tim Willems von Brida Azul führen wir die kleine Finca in Tablazon, Dipilto, rund 30 km von Ocotal entfernt in der Provinz Nueva Segovia.
DIE GROSSE FRAGE

Als Kaffeemacher vermitteln wir in unseren Kursen Kaffeewissen von der Pflanze bis in die Tasse. Kompetent sind wir vom Rohkaffeeeinkauf über das Rösten bis zum Getränk in der Gastronomie oder Zuhause. Mit diesen Kaffeeverarbeitungsbereichen arbeiten wir seit vielen Jahren. Die Agronomie und den Anbau kennen wir gut – durch Reisen, Weiterbildungen und Literatur. In Zukunft können wir auch vom Anbau aus erster Hand berichten.

Gleichzeitig war unser Ziel von der Gründung der Kaffeemacher an, über die gesamte Kaffeewertschöpfungskette eine Verbindung zu schaffen, Austausch zu ermöglichen und auch einen Wertschöpfungsausgleich zu versuchen. Mit unserem Engagement möchten wir eine kleine Finca stabilisieren und zu ihrer Entwicklung beitragen.

Warum machen wir das als Kaffeemacher?

Farm im Wandel.

Wir hatten uns bewusst dafür entschieden, bei einer Kaffeefarm Teilhaber zu werden und nicht eine Farm zu kaufen und unter unserem Namen zu führen. Deshalb sind wir eine Partnerschaft mit Roberot Castellano eingegangen. Anfang 2021 hat uns Roberto gebeten, seine Anteile an der Kaffeefarm übernehmen, um sich als Agronom ganz auf die grössere Farm Las Nubes seiner Eltern zu konzentrieren.

Roberto begleitet uns weiterhin als Freund und Agronom und wir haben auch seinen Kaffee von Las Nubes in unserem Portfolio. Unsere Farm wird vor Ort von Claudia Lovo und Tim Willems und dem Team von Brida Azul geführt, die auch vorher wesentlich die Prozesse auf Santa Rita geleitet haben. Claudia ist auch unsere Treuhänderin in Nicaragua.

Unsere Ziele mit Santa Rita haben sich verschoben. Wir wollen die Farm in Zukunft noch mehr zu einem Leuchtturm für Qualität machen und lernen, wie nachhaltiger Kaffee-Anbau gelingen kann. Gleichzeitig ist die Farm ein Knotenpunkt in Tablazon, Dipilto und dient für uns als Brück zu vielen anderen Produzierenden, die wir mit anderen Röstereien vernetzen und deren Kaffees wir auf den Schweizer Markt bringen.

WOHIN?
Wir wollen mit der Finca herausragenden Kaffee produzieren. Gleichzeitig sollen verschiedene Bedürfnisse und Märkte bedient werden. Das Potential der Finca ist enorm. Schon heute produziert sie in einem Spektrum von 80 – 88 Punkten verschiedenste Qualitäten.

Dabei ist uns wichtig, dass wir möglichst ökologisch arbeiten und einen gesunden Kreislauf auf der Farm schaffen, der einerseits zum gesunden der Böden beiträgt sowie eine lebendige Fauna und Flora sicherstellt.

Zum gesunden Kreislauf der Finca gehört auch, dass wir für die Mitarbeiter der Finca und temporären Arbeitskreis aus der Community sichere Arbeitsplätze, angemessen Löhne, gute sanitäre Bedingungen, Zugang zu Bildung und Versicherung schaffen wollen. Auch das ist ein Experimentier- und Lernfeld, in dem wir Schritt für Schritt vorangehen wollen.

Unter der Berücksichtigung der oben genannten Punkte, soll die Farm Plattform werden und den Austausch zwischen Produzierenden, Röstenden und Baristi fördern. Zusammen mit Wissenschaftler:innen z.B. von der ZHAW führen wir Forschungen durch, um Techniken für andere verfügbar zu machen. Ein Beispiel ist ein Projekt über die Fermentation von Kaffee.

Was sind die Ziele mit der Finca?

Santa Rita in Zahlen

Zu unseren ersten Massnahmen auf Santa gehörte die Erneuerung der Wet Mill, ein neues Wohnhaus für die vor Ort lebende Familie sowie die Halbierung des Baumbestandes.

240+

Microlotflut (2018)

250

Bäume pro Manzana

3,4

mz = 2,38 ha

3

Medaillen
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