Lelit William PL72 Espressomühle im Test

Lelit William PL72 Espressomühle im Test

Die Lelit William PL72 ist eine beliebte Espressomühle für die heimische Espressozubereitung. Im Rahmen unserer 24 Espressomühlen umfassenden Testreihe haben wir die Lelit PL72 einer genauen Prüfung unterzogen. Dabei haben wir Stärken und Schwächen der Mühle analysiert und eine überraschende Eigenheit der Espressomühle entdeckt.


Mahlgradeinstellung

Mahlgradeinstellung Lelit William PL72

Lelit PL72


partikelverteilung lelit pl7

Partikelverteilung Lelit William PL72

Fazit Lelit William PL72

Fazit Lelit PL72



<< zurück zum Blog

6 Kommentare

  • Hallo in die Runde & erstmal Danke(!) für die tollen Tests an Benjamin und Michel!

    Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, ich habe und mag die Mühle sehr! Ich bin (bisher) nicht an single dosing interessiert, da ich einfach nicht die Muße habe, mir jedes Rezept aufzuschreiben und dann ständig die Bohnen zu tauschen. Auch bin ich noch Anfänger in der Sensorik und mag das durchaus, wenn man mal ein paar Bezüge Zeit hat, um sich über ein Geschmacksprofil Gedanken zu machen und/oder evtl. auch noch zwischen den Bezügen nachzuoptimieren.

    Was ich allerdings habe sind ab und an kleine Gesellschaften (Corona-konform, versteht sich) und da finde ich es einfach wirklich toll, dass die Mühle für den Preis die 18 g in 6 s mahlt. Man könnte jetzt Purist sein und sagen, dass das ja der Hauptzweck einer Mühle ist und wenn eine für das gleiche Resultat dreimal so lange braucht, dann ist das nicht unbedingt ein Plus. Man könnte auch über die Geräuschbelästigung sinnieren (wo gehobelt wird, fallen Späne), ob nicht lieber laut und kurz statt mittellaut und dafür ewig... Auch kann man über den relative Fehler nachdenken, der ja nicht nur vom absoluten Fehler abhängt. Ich meine eine Mühle, die gar nicht mahlt, die macht immer exakt +/- 0g! :)

    Aber ich muss ansonsten zugeben, dass sie schon recht laut ist und ich morgens für meinen ersten Bezug, wenn noch jemand im Haus schläft meist ziemlich doll auf die Abdeckkappe drücke und einen Wischschwamm unter der Mühle habe. Damit wird´s dann leise aber man muss halt drücken.

    Über Optik soll man sich nicht streiten, das bringt nichts, der eine mag E61, der andere Decent, das ist einfach nur Designgeschmack.

    Ansonsten kann ich mich wie gesagt nur anschließen - RTFM, Hysterese hat man immer bei einem Schnappmechanismus mit Kugeln, da hilft das einseitige Einsteuern. Den Trick mit der 2. Kugel überleg ich mir mal, Danke auch an Dich - Mike!

    Soweit von mir, Jens out
  • Ich habe die Mühle 2 Jahre.

    1. Die Mühle kann man mit dem Knopf links des Verstellrads stoppen, und manuell starten. (RTFM....)
    2. Die Verstellung ist eher grob, ja. Allerdings sollte man immer nur von einer Richtung kommend verstellen, also ggf. weiterdrehen und dann wieder zurück, um die Hysterese der Zahnräder zu eliminieren
    3. Die grobe Verstellung gleiche ich mit etwas mehr oder weniger Mahlgut aus, 0.2s im Timer ergibt gut reproduzierbare Resultate, wenn der Kaffee nur etwas zu schnell/langsam durchläuft. Und ob ich halt als Folge 18 oder 20g Espresso in der Tasse habe ist mir egal, ich orientiere mich am Brühverhältnis.
    4. Die Mahlkonstanz bez. Gewicht ist sehr gut, bei mir max. +/- 0.2g, eher weniger. ABER: Der Bohnenbehälter soll immer genug Bohnen enthalten, d.h. mindestens die Kappe über dem Mahlwerk abdecken.
  • Hallo ihr beiden, ich habe diese Mühle seit gut einem Jahr und bin eigentlich sehr zufrieden. Ja sie ist nicht die leiseste, und wie oben beschrieben ist der Knopf wirklich zum manuellen Malen vorhanden.
    Meine Mühle malt relativ konstante Ergebnisse. Und sie malt sehr sauber, was den Auswurf angeht.
    Dazu gibt es den verstellbaren Kaffeeauswurf der wirklich genial ist.
    Singledosierbarkeitkonstante war mir nicht bekannt, werde ich testen.

    Es gibt jedoch die Möglichkeit, mit ein wenig Aufwand, Beschreibungen ist im Internet vorhanden, die Mühle umzubauen was die Einstellbarkeit angeht.
    Unter dem Einstellrad sind zwei Kugeln, diese können versetzt werden und somit ergibt sich eine neue Teilung um 50 %. Das heißt die Einstellbarkeit wird noch mal feiner. Jetzt hat die Mühle eine Teilung 1/3, vorher 0,5. Dies ist für die genaue Einstellung sehr gut und völlig ausreichend.
    Bei Fragen immer gerne und eine gute Zeit.

    Beste Grüße
    Mike Becker
  • Hallo Mike,

    der Umbau der Mühle was die Einstellbarkeit angeht interesiert mich sehr. Allerdings habe ich hierzu im Internet nichts gefunden.
    Über den Link zur Anleitung würde ich mich sehr freuen.

    Beste Grüße
    Edgar
  • Hallo Mike, könntest Du vielleicht besagten Link für den Umbau hier teilen?

    Danke.
  • Hallo Benjamin und Michel,

    da bisher kein anderer die Frage beantworten möchte und Ihr offensichtlich nicht gerne Bedienungsanleitungen lest ;-)
    Links neben dem Einstellrad des Mahlgrads befindet sich ein "Taster" im Gehäusedeckel eingelassen. Mit diesem könnt Ihr manuell mahlen (solange Ihr drückt) oder einen Mahlvorgang abbrechen (kurz drücken).

    Ich habe leider keinen direkten Vergleich, aber die Stufeneinstellung dieses großen Einstellrads müsste im Vergleich etwa zu einer Eureka Mühle mit kleinem Knopf und stufenloser Einstellung, bei dieser einer minimalsten Drehung entsprechen (ausgehend davon, dass auch bei der Eureka Mühle alle Einstellungen mit nur einer 360 Grad Drehung erreichbar sind). Daher Frage ich mich, ob die Stufen tatsächlich ein Nachteil - gegenüber Mühlen wie der Eureka - sein Können (mal abgesehen von dem vielen Plastik und natürlich Euren Ergebnissen).

    Als weiteres Feature, welches Ihr nicht erwähnt (nicht entdeckt?) habt, gibt es einen verstellbaren "Kaffee Auswurf". Ob das im Vergleich mit den anderen Mühlen tatsächlich ein erwähnenswertes Feature ist, kann ich nicht sagen ...

    Das "mega hässlich" habe ich nicht gehört :-(

    Danke für Eure Tests!
    Beste Grüße
    Edgar

Was denkst du?

join us!
melde dich zu unserem Newsletter an
Keine Angst, wir spammen dich nicht zu.
© 2022 Kaffeemacher GmbH 
powered by lots of good coffee